Hach nee, im Moment werden wir hier an der Nordstraße aber auch infrastrukturell gebeutelt: Mit der Aufhebung der Vollsperrung müssen wir nochmal eine Woche warten (neuester Stand der Dinge, aber ich glaube es auch erst, wenn ich es mit eigenen Augen sehe), und letzte Nacht hörten wir um Viertel vor zwölf auf einmal zwei Knalle in verdächtiger Nähe, und der Strom war - weg. Und das nicht nur bei uns. Guckte man aus dem Fenster, sah man nichts außer einem extrem dunklen Nachtschwarz.
Wir begaben uns daraufhin auf einen kleinen Nachtspaziergang zum Trafohäuschen schräg bei uns gegenüber, konnten von außen aber keine Beschädigungen feststellen. Wir vermuteten aber trotzdem ganz stark, dass der Trafo etwas mit dem Stromausfall zu tun hatte. Ein Anruf beim Notdienst der TWO (per Handy natürlich, mit dem Festnetz ging's ja schlecht) ergab dann nichts außer dem Besetztzeichen. Wir waren also nicht die einzigen, die um diese Zeit noch wach waren und im Dunklen saßen.
Das heißt - ganz im Dunklen saßen wir nicht. Wenn es in diesem Haus etwas im Überfluss gibt, dann sind es Taschenlampen. Schön, wenn man einen Mann hat, der wenigstens praktische Dinge sammelt.
Um halb eins sahen wir zwei Autos den Berghagen hinunterkommen und zum Trafohäuschen fahren, und genau eine Viertelstunde später war der Strom dann auch schon wieder da. Ziemlich fix, muss ich sagen. Dabei hatte ich im Geheimen ja schon mit einem "zwangsfreien" Tag geliebäugelt... Pech gehabt!
Die Ironie an der Sache ist, dass meine bessere Hälfte gerade in ein Buch vertieft war, als der Trafo durchknallte. Seine Lektüre trug ausgerechnet den Titel "Lights Out".
Ich hoffe, dass er sich danach nicht auch noch "Zombie Apocalypse" vornehmen will...!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen